Es ist heutzutage ja wirklich höchstkomplex, wenn zwei Kinder beschließen, dass sie miteinander spielen wollen.
Als ICH Kind war lief es wie folgt:
15 Uhr an einem beliebigen Wochentag:
Mutter: "Kind, was hockst du noch im Haus? Raus mit dir bis zum Abendessen"
Ich zockelte raus und radelte durch den Kiez um zu sehen wer auch draußen spielte oder gezielt zu irgendwem mit dem ich in der Schule ausgemacht hatte, dass ich käme.
Beim großen Kind (7, 3. Klasse) läuft das Ganze inzwischen mehr oder minder autark, da er einen festen Kreis hat und man sich kennt und somit alles völlig unkompliziert ist. Die Kids informieren lediglich und gut isses.
Beim Kleinen (so wie auch damals beim Großen) lief es in der Kita:
Kind: "Ruf mal die und die an, ich will, dass das Kind kommt" und man dann kurz klärte wer wo wann Zeit hat und in der Kita Bescheid gab "Der XY nimmt morgen das Kind mit". Abends sammelte man entweder das Kind ein oder bekam es vorbeigebracht. Fertig. Aus.
Nun ist es der Kleine seit einer Woche in der Schule und erklärte mir bereits vorgestern, dass er sich mit dem XY zu verabreden gedächte. Meine Reaktion: Mach - aber vergiss nicht mir Bescheid zu sagen. Daraufhin ging es los.
Die andere Mutter (die mir schon beim ersten Kontakt als sehr besorgte Einzelkindmutter auffiel) wurde von ihrem Sohn über dessen Ansinnen informiert und dann ging es los.
Ich erhielt eine Email wo sich die Mutter sehr förmlich mit SIE und wer sie sei, wo sie wohne (mit Anschrift und Telefonnummern) und was ihr Begehr wäre vorstellte.
Meine Antwort: "Alles klar. Ich bin bereits informiert. Wir können dann und dann. Soll dein Kind zu mir oder meins zu dir"
Nächste Mail: "Das wäre ja alles sehr freundlich, aber man würde sich doch nicht so kennen und Schule wäre doch jetzt wirklich noch neu und so schnell und überhaupt, aber man könne an den oder den Tagen am Besten."
Meine Antwort: "Ok. Freitag passt. Zu euch oder zu uns?"
Ihre Antwort: "Da am Samstag dies und das und jenes und überhaupt das Leben kompliziert sei, wäre es doch ganz reizend, wenn das Kind der Liebe zu uns kommen könne, obwohl sie ehrlich gesagt am liebsten mitkäme, denn man würde sich doch nicht kennen und unsere Wohnsituation wäre doch völlig unklar und überhaupt möchte sie erstmal sehen wo ihr Kind denn so untergebracht ist"
Ich war zwischenzeitlich an der Schule um mein Kind einzusammeln und habe dem Team der OGS mitgeteilt, dass ich morgen das andere Kind mitnähme. Der Betreuer schmunzelte mich an (wir kennen uns schon durch K1 seit 2 Jahren) und meinte: Ja, ja. Die Mutter hätte sich bereits sehr ausführlich erkundigt wie das gehandhabt würde, wenn Kinder sich verabredeten und ob auch gewährleistet wäre, dass das eigene Kind nicht mit jedem Wildfremden fortgelassen würde und wie man das denn machen könne, weil ja nicht jeder auf dem "Darf abholen Zettel" stünde. Ich schmunzelte milde lächelnd zurück und sagte: "Na, da werdet ihr sicher noch einen Anruf bekommen und ich auch"
Es kam exakt so. Kaum zuhause bekam ich den erwarteten Anruf und musste allerlei Fragen beantworten. Selbst ob ich das Kind im Auto auch anschnallen würde und einen angepassten Sitz habe, wurde abgefragt. (Ihr Sohn würde hysterisch, wenn nicht alles optimal eingestellt sei) Meine Antwort, dass ich die Kids ausnahmsweise abholen würde, dies allerdings zu Fuß geschähe, schockierte sie geradezu. (Die Schule ist 800m zu Fuß und 3,5km zu Wagen entfernt). Weiterhin war sie völlig perplex als sie anfing mir zu erklären, wie das denn mit der OGS laufe, dass ich sagte, dass ich bereits mitgeteilt habe, dass ich ihr Goldstück morgen mitzunehmen gedächte und sie lediglich dem Anrufbeantworter dort mitteilen müsse, dass dem wirklich so wäre. Sie ruft aber lieber morgen früh an, wenn auch jemand da ist! Ihr wisst - so eine Maschine ist gefährlich!
Lange Rede - kurzer Sinn:
Morgen hat K2 Besuch und ich hoffe, dass das Kind nicht so kompliziert ist!
20.08.2015
19.08.2015
Die Wette 9/55 - Schwiegermutter #schwiegermonstame
Ja - die liebe Schwiegermutter - ein heißes Thema in vielen vielen Familien. Hier ist es keine Ausnahme. Aber davon zu einem anderen Zeitpunkt.
Da ich ein gebranntes Kind bin, springe ich auf den #schwiegermonstame Zug der sehr lesenswerten Tollabea auf.
Mein Brief an mich:
Liebe du,
sei nachsichtig mit dir. Du weißt gern alles am Besten, aber in diesem Fall ist Schweigen deine Aufgabe. (Wahrscheinlich ist dies die wirkliche etymologische Bedeutung des Wortes "Schwieger" ;) ) Du bist die andere Mutter. Die, die meist nicht die Bedeutung für die neue Familie hat, da sie die Mutter des Manns bist. Ob sich das im Jahr 2035 grundlegend geändert hat? Ich bin gespannt.
Nochmal von vorn:
Liebe du,
sei die Schwiegermutter, die du nie hattest. Sei da - leise und freundlich. Biete dich an, aber dräng dich nicht auf und manchmal mach einfach. Wichtig ist, sich klarzumachen, dass alles was du als junge Frau und Mutter gemacht hast, gnadenlos altmodisch und überholt ist. Daher schweig fein still auch wenn es dich nervös macht, dass nicht gestillt oder getragen oder gemeinsam mit dem Baby geschlafen wird. Die Kinder werden schon wissen was sie tun und sie tun das was für sie das Beste ist. Lad deine Kinder und Enkel in den Urlaub ein und verbringe Zeit mit ihnen, dass du sie richtig kennenlernst. Spiele 1000x hintereinander UNO oder was auch immer angesagt ist und lächel dabei. Baue Sandburgen und hebe die Enkel aus dem Schnee - und wenn du keine Lust hast, dann sag es. Kuschel mit den Enkeln und erzähl ihnen Geschichten wie ihr Vater oder ihre Mutter als Kind war. Kinder lieben Geschichten von früher (die ganz gemeinen erzähl aber erst, wenn die Kids schon größer sind). Sing mit ihnen. Laut und leise und immer alle Strophen. Koch für die Sippe wenn sie es braucht. Ob im Wochenbett oder weil alle Termine haben, aber doch was Warmes essen wollen.
Sei stolz auf dein Kind und auf seine Partnerwahl. Halt einfach die Klappe, wenn du den Partner doof findest. Umhüll ihn mit Zuneigung, denn er ist nun mal da. Es ist nicht an dir es zu ändern.
Sei stolz auf deine Enkel, die hoffentlich zahlreich sind, damit richtig Leben und Chaos in der Bude herrscht. Liebe sie. Verwöhne sie. Sei da für sie! Hoffentlich wohnen sie nicht alle weit weg von dir.
Und wenn sie dich nicht wollen oder einfach zu weit weg für häufiges Sehen sind, dann ist das so. Dann darfst du wirklich machen was du willst. Um die Welt segeln zum Beispiel. Dann bist du die verrückte Alte, die Postkarten (oder was es in Zukunft auch immer geben wird) von den entlegensten Winkeln der Erde verschickt und das ist gut so!
Bis dahin,
deine ich
Da ich ein gebranntes Kind bin, springe ich auf den #schwiegermonstame Zug der sehr lesenswerten Tollabea auf.
Mein Brief an mich:
Liebe du,
sei nachsichtig mit dir. Du weißt gern alles am Besten, aber in diesem Fall ist Schweigen deine Aufgabe. (Wahrscheinlich ist dies die wirkliche etymologische Bedeutung des Wortes "Schwieger" ;) ) Du bist die andere Mutter. Die, die meist nicht die Bedeutung für die neue Familie hat, da sie die Mutter des Manns bist. Ob sich das im Jahr 2035 grundlegend geändert hat? Ich bin gespannt.
Nochmal von vorn:
Liebe du,
sei die Schwiegermutter, die du nie hattest. Sei da - leise und freundlich. Biete dich an, aber dräng dich nicht auf und manchmal mach einfach. Wichtig ist, sich klarzumachen, dass alles was du als junge Frau und Mutter gemacht hast, gnadenlos altmodisch und überholt ist. Daher schweig fein still auch wenn es dich nervös macht, dass nicht gestillt oder getragen oder gemeinsam mit dem Baby geschlafen wird. Die Kinder werden schon wissen was sie tun und sie tun das was für sie das Beste ist. Lad deine Kinder und Enkel in den Urlaub ein und verbringe Zeit mit ihnen, dass du sie richtig kennenlernst. Spiele 1000x hintereinander UNO oder was auch immer angesagt ist und lächel dabei. Baue Sandburgen und hebe die Enkel aus dem Schnee - und wenn du keine Lust hast, dann sag es. Kuschel mit den Enkeln und erzähl ihnen Geschichten wie ihr Vater oder ihre Mutter als Kind war. Kinder lieben Geschichten von früher (die ganz gemeinen erzähl aber erst, wenn die Kids schon größer sind). Sing mit ihnen. Laut und leise und immer alle Strophen. Koch für die Sippe wenn sie es braucht. Ob im Wochenbett oder weil alle Termine haben, aber doch was Warmes essen wollen.
Sei stolz auf dein Kind und auf seine Partnerwahl. Halt einfach die Klappe, wenn du den Partner doof findest. Umhüll ihn mit Zuneigung, denn er ist nun mal da. Es ist nicht an dir es zu ändern.
Sei stolz auf deine Enkel, die hoffentlich zahlreich sind, damit richtig Leben und Chaos in der Bude herrscht. Liebe sie. Verwöhne sie. Sei da für sie! Hoffentlich wohnen sie nicht alle weit weg von dir.
Und wenn sie dich nicht wollen oder einfach zu weit weg für häufiges Sehen sind, dann ist das so. Dann darfst du wirklich machen was du willst. Um die Welt segeln zum Beispiel. Dann bist du die verrückte Alte, die Postkarten (oder was es in Zukunft auch immer geben wird) von den entlegensten Winkeln der Erde verschickt und das ist gut so!
Bis dahin,
deine ich
18.08.2015
Die Wette 8/55 - Ideenlos
In den letzten Tagen hatte ich immer Ideen und nun habe ich heute keine - also eigentlich schon, aber diese wären zu ausführlich zu recherchieren oder was auch immer. Heute bin ich ideenlos, denn ich bin erschöpft. Bis in die Knochen erschöpft. Ich mag eigentlich gar nicht mehr, aber es nutzt nix.
Also verkrieche ich mich jetzt einfach in meine Kemenate und schweige still - auf das bessere Tage kommen.
Also verkrieche ich mich jetzt einfach in meine Kemenate und schweige still - auf das bessere Tage kommen.
17.08.2015
Die Wette 7/55 - Regeln
Heute geht es um Regeln.
"Regeln sind für das menschliche Zusammenleben erforderlich. Es ist wichtig, dass die Regeln allgemein befolgt werden. Denn nur dann macht das Befolgen der Regel für den Einzelnen wirklich Sinn."
Damit wurde ich heute auf dem Elternabend in der Kita begrüßt, denn ein neues Kitajahr hat begonnen und es gibt doch immer wieder Menschen, die meinen das Regeln für sie nicht gelten, daher werden gebetsmühlenartig jedes Jahr die (Eltern-)Kitaregeln wiederholt.
Wenn man es sich richtig überlegt, sind wir quasi von Regeln umzingelt. Nicht alle erscheinen uns nachvollziehbar, aber wenn man ehrlich ist, erleichtern sie das Leben enorm, denn jeder weiß genau wo er steht.
In diesem Zusammenhang denke ich häufig an die vielen Familien mit Trennungshistorie, die es nicht schaffen sich an Regeln zu halten, weil ein Elternteil dies boykottiert. Ich frage mich dann immer warum es so schwer fällt.
Warum schaffen es so viele Erwachsene nicht die Streitigkeiten der Erwachsenenebene von den Kindern fernzuhalten? Warum wollen so viele Eltern immer wieder die Kinder positionieren? Was gibt es ihnen?
Ich werde zu keiner Lösung kommen, aber es bewegt mich - euch auch?
"Regeln sind für das menschliche Zusammenleben erforderlich. Es ist wichtig, dass die Regeln allgemein befolgt werden. Denn nur dann macht das Befolgen der Regel für den Einzelnen wirklich Sinn."
Damit wurde ich heute auf dem Elternabend in der Kita begrüßt, denn ein neues Kitajahr hat begonnen und es gibt doch immer wieder Menschen, die meinen das Regeln für sie nicht gelten, daher werden gebetsmühlenartig jedes Jahr die (Eltern-)Kitaregeln wiederholt.
Wenn man es sich richtig überlegt, sind wir quasi von Regeln umzingelt. Nicht alle erscheinen uns nachvollziehbar, aber wenn man ehrlich ist, erleichtern sie das Leben enorm, denn jeder weiß genau wo er steht.
In diesem Zusammenhang denke ich häufig an die vielen Familien mit Trennungshistorie, die es nicht schaffen sich an Regeln zu halten, weil ein Elternteil dies boykottiert. Ich frage mich dann immer warum es so schwer fällt.
Warum schaffen es so viele Erwachsene nicht die Streitigkeiten der Erwachsenenebene von den Kindern fernzuhalten? Warum wollen so viele Eltern immer wieder die Kinder positionieren? Was gibt es ihnen?
Ich werde zu keiner Lösung kommen, aber es bewegt mich - euch auch?
16.08.2015
Die Wette 6/55
Sonntag. Der Tag an dem wir normalerweise möglichst nichts tun, um Kraft für die nächste Woche zu tanken.
Heute allerdings bekamen wir Besuch aus Berlin. Zum grillen. Kinderlose Freunde. Dies bedeutet auf jeden Fall zwei Dinge:
Es gab hervorragendes Baguette nach diesem Rezept von Ju, die bei Yvonne gastbuk. Dann noch ein leider etwas flüssiges Tomaten-Basilikum-Ketchup von CucinaCasalinga. Das Flüssige lag leider an dem hohen Wasssergehalt der hier erhätlichen Tomaten, der auch nach zwei Stunden kochen nicht nennenswert abnahm. Geschmacklich ist es aber astrein! Ein Erdbeerketchup aus deraktuellen Juni Essen & Trinken, welches geschmacklich vollkommen überzeugte, aber auch leider nicht so fest wurde, da 3:1 Gelix hier nicht aufzutreiben war und durch 2:1 ersetzt werden musste, überzeugte die Esser. Der Knaller aber war die Koriander-Chili-Butter aus der aktuellen Essen & Trinken. Diese auf dem warmen Baguette und dem Fleisch - ein Gedicht!
Heute allerdings bekamen wir Besuch aus Berlin. Zum grillen. Kinderlose Freunde. Dies bedeutet auf jeden Fall zwei Dinge:
- Die Bude muss aufgeräumt werden, denn die Chaostoleranz geht bei Kinderlosen noch mehr gen null als bei Familien bei denen alles immer beängstigend toll aussieht (leider ist es bei den meisten meiner Freunde so erschreckend ordentlich, dass ich mich an meine pingeligst aufgeräumte Studentenbude erinnere)
- Sie kommen eher, denn sie müssen quasi keine Pausen machen und glauben in aller Regel auch nicht, dass am Sonntag Morgen kein Puffer von 2 Stunden eingeplant werden muss.
Wer mich kennt, weiß, dass Wäsche mein großer Sargnagel ist - nicht das Waschen oder Trocknen - nein - selbst das Falten macht mir nix aus. Aber das Verräumen kann Tage dauern. Aber dies habe ich tatsächlich bezwungen.
Da der Berliner ihre Stadt in aller Regel für das Beste und Tollste halten was der Republik passieren kann, musste ich nicht einmal groß einkaufen, denn die Steaks wurden dry aged aus dem KaDeWe importiert (dass unser Metzger lt. Feinschmecker zu den Besten der Republik gehört, war von keinem Interesse) - lediglich für das Wetter und Beilagen (mit der Bitte um selbstgebackenes Brot) waren wir zuständig. Das mit dem Wetter hat sogar geklappt - in einem kleinen Zeitfenster konnten wir grillen - mit auf dem Tisch stehenden Sonnen- also Regenschirm dahinter.
Es gab hervorragendes Baguette nach diesem Rezept von Ju, die bei Yvonne gastbuk. Dann noch ein leider etwas flüssiges Tomaten-Basilikum-Ketchup von CucinaCasalinga. Das Flüssige lag leider an dem hohen Wasssergehalt der hier erhätlichen Tomaten, der auch nach zwei Stunden kochen nicht nennenswert abnahm. Geschmacklich ist es aber astrein! Ein Erdbeerketchup aus der
15.08.2015
Die Wette 5/55
Wieder auf den letzten Drücker - irgendwie scheint das die Blogzeit zu werden.
Es ist Samstag und in deutschen Gärten häufig der Tag an dem einigermaßen klar Schiff gemacht wird - es sei denn man gärtnert mit Leidenschaft wie es auch sehr viele Menschen in meinem Umfeld tun. Allein wenn man die Umsätze der Gartencenter (1,93 Mrd. (!!) Euro allein bei Obi im Jahr 2013) liegt der Schluss nahe, dass die Menschen gern grüne Gemütlichkeit um sich herum haben.
Ich dagegen habe damit nix am Hut.
Nix.
Nihil.
Niente.
Und warum ich das erwähne?
Ich habe einen Garten, der mehr oder weniger einem brombeerdurchwucherten Dschungel gleicht und den ich aus tiefster Seele verabscheue. Das Dilemma liegt auf der Hand, ne?
Nun ja - heute war es wieder so weit. Ich musste Rasen mähen (mein Heuschnupfen liebt das sehr) und weil es ja in den letzten Wochen immer abwechselnd brüllend heiß und vollkommen nass war, war das Unkraut auch so in die Höhe und Breite geschossen, dass es ein bisschen bekämpft werden musste. Immerhin war ich zwei Stunden oder auch drei zugange.
Der Mann kam irgendwann dazu und jätete mit. Allerdings stellte er auch mal wieder fest, dass ihm der Garten eigentlich zu klein sei und es sich daher nicht lohnt überhaupt anzufangen.
Die Wette 4/55
EDIT: Ich wollte diesen Artikel gestern nochmals vor Veröffentlichung lesen - bin aber schlichtweg vorher eingeschlafen. Da hoffe ich mal, dass meine Wettpartnerin - die sagenhafte Frau @novemberregen - aufgrund vorhandener Urlaubsstimmung gnädig mit mir ist.
Heute ist der erste Tag seit 6,5 Wochen an dem ich endlich wieder kinderfrei habe. Ein wirklich komisches Gefühl. Ich versuche heute meinen Haushalt auf Vordermann zu bringen. Natürlich beginne ich erstmal mit ein wenig Prokrastination und lese mich quer durch's Internet. Dabei fällt mir zum wiederholten Mal auf wie sehr das Netz sich verändert hat seitdem ich meine ersten Schritte im Jahr 1994 (oder war es doch schon 1993 - jaja Oma erzählt vom Krieg...) darin gemacht habe.
Natürlich bin ich mehrfach über Statements zu den Flüchtlingen gestolpert, die mich aggressiv gemacht haben. Andererseits habe ich auch total viele tolle nachdenkliche Artikel gelesen, die ich euch ans Herz legen möchte:
Frau Novemberregen definiert erstmal das WIR
Ein Schicksal, das viele Familien in ihren Reihen haben, betrifft die Familie von Liisa
Auch die fabelhafte Bea ist ein Flüchtling.
Johannes denkt über Gastfreundschaft und ihre Bedeutung nach
Ich las noch einige mehr - wenn man einmal in den Fluss kommt, kommt man wie immer im Netz von Hölzken auf Stöcksken. Was ich sagen will: http://1000malwillkommen.tumblr.com
Heute ist der erste Tag seit 6,5 Wochen an dem ich endlich wieder kinderfrei habe. Ein wirklich komisches Gefühl. Ich versuche heute meinen Haushalt auf Vordermann zu bringen. Natürlich beginne ich erstmal mit ein wenig Prokrastination und lese mich quer durch's Internet. Dabei fällt mir zum wiederholten Mal auf wie sehr das Netz sich verändert hat seitdem ich meine ersten Schritte im Jahr 1994 (oder war es doch schon 1993 - jaja Oma erzählt vom Krieg...) darin gemacht habe.
Natürlich bin ich mehrfach über Statements zu den Flüchtlingen gestolpert, die mich aggressiv gemacht haben. Andererseits habe ich auch total viele tolle nachdenkliche Artikel gelesen, die ich euch ans Herz legen möchte:
Frau Novemberregen definiert erstmal das WIR
Ein Schicksal, das viele Familien in ihren Reihen haben, betrifft die Familie von Liisa
Auch die fabelhafte Bea ist ein Flüchtling.
Johannes denkt über Gastfreundschaft und ihre Bedeutung nach
Ich las noch einige mehr - wenn man einmal in den Fluss kommt, kommt man wie immer im Netz von Hölzken auf Stöcksken. Was ich sagen will: http://1000malwillkommen.tumblr.com
13.08.2015
Die Wette 3/55
Heute war Einschulung. Es war ganz wunderbar. Alle Beteiligten sind erschöpft. Daher heute nur ein Bild.
https://www.flickr.com/gp/inkanina/f2xiv8
https://www.flickr.com/gp/inkanina/f2xiv8
12.08.2015
Einschulung 2015 - Die Wette 2/55
Achtung - dieser Text enthält Spuren von Sentimentalität!
Morgen ist es soweit - das zweite Kind hat seinen ersten Schultag und ich bin etwas wehmütig so war er doch vier Jahre lang mein Kleiner bevor er in die Mitte aufrückte.
Vor einer Stunde erhielten wir eine Mail von seinem Hauptbezugsbetreuer der Kita und eigentlich fällt mir nichts Wesentliches ein was ich ergänzen könnte.
Aus diesem Grund zitiere ich nur:
(hier sollte theoretisch ein Foto von meiner Schultütensachertorte sein, aber ich habe noch nicht raus wie ich hier ein Foto von Flickr eingebunden bekomme...)
Morgen ist es soweit - das zweite Kind hat seinen ersten Schultag und ich bin etwas wehmütig so war er doch vier Jahre lang mein Kleiner bevor er in die Mitte aufrückte.
Vor einer Stunde erhielten wir eine Mail von seinem Hauptbezugsbetreuer der Kita und eigentlich fällt mir nichts Wesentliches ein was ich ergänzen könnte.
Aus diesem Grund zitiere ich nur:
Liebe Schulkinder und liebe Familien,
morgen beginnt ein neuer Abschnitt für Euch alle.
Die Schule begleitet Euch ab morgen für mindestens eine Dekade.
1000 Schmetterlinge tanzen gerade hoffentlich in Euren Bäuchen Sommertänze.
So viel habt ihr alle gemeinsam schon erlebt und gelernt, geweint und gelacht.
Einen Teil Eures Weges durften wir [...] Euch dabei begleiten.
Danke Euch allen für unzählige schöne Momente und für ein Stück gemeinsames Leben.
Liebe Schulkinder,
freut Euch nicht nur auf Eure Schultüten,
denn nur wer das Lesen gelernt hat,
kann die unzähligen Bücher lesen,
die zum Teil schon die Kindheit Eurer Eltern und Großeltern bereichert hat.
Ich wünsche Euch viel Spaß mit Tom Sawyer und Huckleberry Finn, spannende Stunden auf der Schatzinsel und sieben aufregende Jahre mit Harry Potter.
Euch steht die Welt offen. Ihr müsst sie Euch nur ansehen.
Verliert nie den Funken im Herzen, den Glanz in den Augen und das Strahlen beim Lachen.
Passt auf Euch auf und vergesst uns nicht.
In diesem Sinn - allen Erstklässlern morgen einen wunderbaren Tag und allen Eltern stets ein Taschentuch zur Hand!
(hier sollte theoretisch ein Foto von meiner Schultütensachertorte sein, aber ich habe noch nicht raus wie ich hier ein Foto von Flickr eingebunden bekomme...)
11.08.2015
Die Wette 1/55
Ja - ich bin wahnsinnig - ich habe gewettet. Ich halte es durch 55 Tage täglich zu bloggen und dabei versuche ich nicht nur langweilig zu sein. Eine Herausforderung, aber denen muss man sich ja nun auch irgendwann mal stellen.
Heute fing das neue Schuljahr an. Also noch nicht mit Schule aber die Kita startete wieder und so kommt langsam wieder Ruhe in den Alltag, weil die Kids besser ausgelastet sind. Ich bin gespannt wie lange der Frieden anhält, denn wenn Verdi seine Ankündigung umsetzt und der Ganztag wieder - wie im Mai/Juni - für 4 Wochen schließt, dann muss ich tief seufzen... ganz tief. Mir war nämlich das Glück beschieden, dass die Kita nicht streikte, dafür aber die Schule und mittags um 12 Uhr einen ausgehungerten Grundschüler zuhause zu haben, wenn man sonst um die Zeit im Büro sitzt, ist schwierig.
Genug gejammert. Genug geschrieben. Man soll ja immer langsam anfangen und sich eingrooven. Das tue ich dann mal indem ich mir endlich mal Gedanken zu einer Blogroll mache. Immerhin. Nach 10 Jahren ist das doch was.
Heute fing das neue Schuljahr an. Also noch nicht mit Schule aber die Kita startete wieder und so kommt langsam wieder Ruhe in den Alltag, weil die Kids besser ausgelastet sind. Ich bin gespannt wie lange der Frieden anhält, denn wenn Verdi seine Ankündigung umsetzt und der Ganztag wieder - wie im Mai/Juni - für 4 Wochen schließt, dann muss ich tief seufzen... ganz tief. Mir war nämlich das Glück beschieden, dass die Kita nicht streikte, dafür aber die Schule und mittags um 12 Uhr einen ausgehungerten Grundschüler zuhause zu haben, wenn man sonst um die Zeit im Büro sitzt, ist schwierig.
Genug gejammert. Genug geschrieben. Man soll ja immer langsam anfangen und sich eingrooven. Das tue ich dann mal indem ich mir endlich mal Gedanken zu einer Blogroll mache. Immerhin. Nach 10 Jahren ist das doch was.
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